Willkommen bei:
Project Mousa

… der besten Seite, die ihr jemals besucht habt. Wir freuen uns, dass ihr es hier her geschafft habt und euch von uns in die Welt des Erklärbaren und des Unerklärbaren, des Realistischen und des Unrealistischen, von Vernunft und Schwachsinn entführen lasst.

Ihr versteht nicht worauf wir hinaus wollen? Dann eine kurze Erklärung:

Wir sind eine Gruppe junger, ahnungsloser Menschen, die versuchen ihre Freizeit nicht mit sinnlosem Schabernack zu füllen, sondern die sich mit Hilfe von gefährlichem Halbwissen und einem Hauch von Kreativität in die Welt der Autoren wagen. So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht in einem 14-Tage Rhythmus Kurzgeschichten aus zwei zufälligen Themen zusammen zu basteln und sie hier öffentlich zugänglich zu machen.

Aber, ihr habt dabei auch eine Aufgabe. Da ihr ja sowieso schon hier seid, könnt ihr euch die Geschichten ja gleich mal durchlesen und einen Kommentar da lassen. Wir freuen uns über ehrliche, konstruktive Kritik und sind gespannt darauf, wie unsere gesammelten Werke auf andere Leser wirken. Also lehnt euch zurück und genießt die literarischen Ergüsse, die den schwarzen Löchern, auch liebevoll unser Verstand genannt, entspringen.

Veronuschka


Die neuesten Beiträge

  • Beinahe
    Lesedauer 35 Minuten— Verena Schulz Tick tack, tick tack. Das permanente Geräusch des Zeigers kratzte allmählich an Anikas Nerven. Seit einigen Stunden musste sie bereits hier sitzen. Um genau zu sein, die ganze Nacht. Mit Mühe und Not konnte sie ihre Augen noch offen halten. Allerdings war Anika sich nicht ganz sicher, wie lange sie noch durchhalten würde. Sie verstand nicht, was sie noch hier sollte. In dem kleinen Verhörraum war es so, als ob die Zeit extra langsam ablaufen würde. Ungeduldig wartete sie darauf, dass sie endlich nach Hause durfte. Wobei sie nicht genau wusste, ob zu Hause der Ort war,… Beinahe weiterlesen
  • Die Geschichte der Sternschnuppen
    Lesedauer 5 Minuten„Wisst ihr eigentlich, wie Sternschnuppen entstehen?“, fragte Oma Jansen ihre beiden Enkel.„Natürlich“, antwortete Felix sofort. „Das sind Partikel, die verglühen, wenn sie in die Erdatmo…“Weiter kam er nicht, denn sofort fiel ihm seine kleine Schwester Rosalind ins Wort.„Alles Quatsch. Das sind Wünsche, die vom Himmel fallen, wenn sie in Erfüllung gehen. Nicht wahr Oma?“Die Kleine sah ihre Großmutter erwartungsvoll an.„Das stimmt doch gar nicht. Wir haben in der Schule etwas Anderes gelernt.“Felix war schon um einiges älter als seine Schwester. Diese bedachte ihn mit einem bösen Blick und streckte ihm die Zunge entgegen.Oma Jansen lächelte ihre beiden Enkel liebevoll an:… Die Geschichte der Sternschnuppen weiterlesen
  • Das Erbe des Hauses Niccolo
    Lesedauer 16 MinutenSo aufgeregt wie jetzt, da sie an dem festlich mit Blumen geschmückten Altar stand, war Lucia die ganzen 17 Jahre ihres Lebens noch nicht gewesen. Die Goldstickereien auf ihrem roten Kleid glitzerten in der Morgensonne, welche durch das große runde Fenster über dem Altar fiel. Vor ihr, gekleidet in eine Robe aus demselben roten Stoff und mit Verzierungen passend zu ihrem Kleid, stand Paolo, ältester lebender Erbe des Hauses Niccolo – ihr Ehemann. Vor Gott und Menschen getraut, war sie nun sein. Dort, wo ihre Hand nach alter Tradition an die seine gebunden war, kribbelte ihre Haut. Als er seinen… Das Erbe des Hauses Niccolo weiterlesen
  • Zehn kleine Ferkelchen
    Lesedauer 15 MinutenMarkerschütternd hohe Schreie, schnitten durch die Gänge des alten Gemäuers. Als Don Mario, ein Edelmann mittleren Alters, in sein Gemach stürzte, dauerte es einen Moment, bis er die Szenerie vor sich begriff.„Luigi!“, rief er.Doch sein Hausdiener quietschte weiter, als würde man ihn am Spieß braten.„LUIGIII!“, brüllte er nochmal lauter.Erfolglos. Don Mario musste sich die Ohren zuhalten, die immer mehr schmerzten, je weiter er sich dem Diener näherte. Er stieß leicht mit seinem Fuß gegen Luigi, um auf sich aufmerksam zu machen. Dieser jedoch schrie sich weiter die Seele aus dem Leib.„Verflucht noch mal, Luigi! Halt die Klappe! Wenn du so… Zehn kleine Ferkelchen weiterlesen
  • Der Kellerbergkeller
    Lesedauer 7 Minuten„Du bist’s!“„Och Mann, das ist doch unfair. Deine Beine sind viel länger als meine. Da erwische ich dich nie“, schmollte Martin.Er brauchte immer ewig, um Christoph zu fangen. Und kaum hatte er ihn, dauerte es nur Momente und er war schon wieder dran. Kein Wunder, lagen doch 5 Jahre und mindestens 30 Zentimeter Größe zwischen ihnen.Sie liefen über die freie Fläche, den Hügel hoch zum Spielplatz und schließlich in Richtung der Keller. Abrupt blieb Christoph stehen und sein Bruder knallte gegen seinen Rücken.„Was soll das? Das zählt aber als fangen und du bist wieder dran“, keuchte Martin.Der Ältere drehte sich… Der Kellerbergkeller weiterlesen