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Der Literatur-Strich

Der Phönix

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Heiß und feurig,
kam er über mich.
Der Flammensturm der Asche,
der mich verzehrend riss.

Hinab in die Tiefen,
der düsteren Schatten.
Blieb ängstlich und verloren,
endgültig und schwer. 

Doch ohne Licht,
es niemals Schatten gibt.
Und das Ende,
doch nur ein Anfang war. 

So stieg ich auf,
hinauf in das helle Licht.
Flammen mich umgaben,
erneut und unerbittlich. 

Heiß mir war,
so heiß und feurig alles schien.
Verbrennend und endlich,
kam es mir vor. 

Aus Asche kam ich,
wurde erneut geboren.
Rein und unschuldig,
sollte ich sein. 

Unberührt vom Schatten,
geläutert durch Tod.
Doch die Erinnerung blieb,
sie bleibt stets haften. 

Unendlich tief sich diese grub,
hinein in die Gedanken.
Leichtigkeit von Feuer und Feder,
durchfuhr mich heiß. 

Augen öffneten sich,
blickten in die Glut der Sonne.
Es brannte. 

Flügel breiteten sich aus,
die feurigen Flügel der Freiheit.
Der Wind. 

Geburt durch Feuer,
Asche zu Asche. 

Tod durch Feuer,
Asche zu Asche. 

Wiederauferstehung durch Feuer,
Asche zu Asche.

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