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Season 1

Eine alte Schuld

Lesedauer 13 Minuten

Alfred stand an der Reling der ‚Sea Swallow‘ und sah den Wellen dabei zu, wie sie sich am Bug des Schiffes brachen und ihm als Gischt das Gesicht benetzten. ‚Gleich sind wir da. Ich kann schon das Land sehen!‘, hörte er Lilian aufgeregt rufen. Seine kleine Schwester stand, zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Linus, an der Spitze des Schiffes und beobachtete gespannt die schmale Linie aus braun und grün die am Horizont das tiefe Azur des Kanals und das weite, helle Blau des Himmels voneinander trennte. Da war es also. Frankreich. Alfred und seine Geschwister begleiteten seinen Vater, Charles Harmsworth, 11. Earl of Hampshire, zu einem diplomatischen Treffen nach Paris. Sie fuhren von Dover nach Calais. Es war eine kurze Überfahrt, doch umso aufregender für die Kinder, da dies das erste Mal war, dass sie mit einem Schiff fuhren – und England verließen. Alfred hatte seinen Vater schon auf die ein oder andere Reise begleitet. Immerhin war er Lord Harmsworth, zukünftiger Earl of Hampshire. Er würde seines Vaters Platz im britischen Oberhaus uns dessen Ländereien und Titel erben, sobald dieser diese Welt verließ. Doch dieser Tag lag, wie er um ihrer beider Willen hoffte, noch in weiter Ferne. Die Landmasse vor ihnen gewann nun rasch an Masse und Form. Die Konturen und Farben der Landschaft wurden klarer und vielfältiger. ‚Lilian. Linus.‘, rief er seine Geschwister zu sich. ‚Wir werden demnächst anlegen. Holt eure Sachen.‘, gebot er ihnen. Die beiden rannten über das Deck und waren um die nächste Ecke verschwunden. Also begab sich Alfred auf die Suche nach seinem Vater. Höchstwahrscheinlich würde er ihn auf der Brücke in Gesellschaft des Kapitäns und anderer Adeligen finden. Ein schrilles Pfeifen ertönte und auf seinem Weg sah er schon wie die Matrosen sich daran machten, die Taue zu lösen.

„Tante Claudette!“ Ein Rumpeln ertönte gefolgt von einem ‚merde!‘ Die ältere Frau, welche in einem hochlehnigen Stuhl saß, schaute von ihrem Buch auf. Die Tür flog auf und eine Junge Dame betrat den Raum. Sie hatte lange blonde Haare, die sie mit einem Zopfgummi im Nacken versuchte, zusammen zu halten. Tante Claudette lächelte die an. „Camille, meine Liebe,“, die Frau legte das Buch beiseite und stand überraschend graziös auf. Sie trug ihr ergrautes Haar, welches hier und da noch von einer orangefarbenen Strähne durchzogen war, offen. Das Muttermal neben ihrem linken Auge bewegte sich durch das Lächeln auf ihren Lippen hin und her und ein geschliffener Smaragd tanzte an einer silbernen Kette über ihrem Dekolleté. Der Stuhl, aus welchen sie sich gerade erhoben hatte, war schwer und das Holz dunkel lackiert, die Polster mit grünem Samt bezogen worden. Der Rest des Zimmers war auffallend geschmackvoll eingerichtet. Doch verursachten sowohl der Raum wie auch die Frau ein leichtes, doch nicht zu ignorierendes Gefühl des Unbehagens. Der Raum war durch das große Fenster mit Sonnenlicht erhellt, doch schien das Zimmer die Strahlen nicht so recht brechen zu wollen. Dadurch schien der Unterschied zwischen Licht und Schatten in dem Raum gravierender als normal. Doch keiner der Anwesenden Frauen schien das aufzufallen. Camille stürmte in das Zimmer und umarmte ihre Tante. Claudette war nicht Camilles Blutsverwandte, doch war sie eine alte Freundin ihrer Mutter. Nach deren Tod hatte Sie Camille aufgenommen und war auch für sie zu einer Freundin geworden. „Hast du auch alles bei dir?“, fragte Claudette nachdem sie die Umarmung gelöst hatte. „Natürlich Tante.“, antwortete Camille etwas überdreht und deutete auf ihren Koffer, und wedelte dann der älteren Frau mit einem Ticket vor der Nase herum. „Ich habe alles eingepackt was ich brauchen könnte. Jetzt muss ich mich aber beeilen. Nicht das ich noch den Zug verpasse.“ Mit diesen Worten drückte Camille ihrer Tante noch einen letzten Kuss auf die Wange. Dann griff sie nach ihrem Koffer und schneller als man Paris war sie aus dem Raum verschwunden. Dann klappte die Haustür. Claudette gluckste und ließ sich wieder in ihren Sessel sinken. Und dahin war sie. Auf der Suche nach Aufregung und Abenteuer. Und der nächsten spannenden Story.

William atmete einmal tief durch als die Türen des Palace of Westminster hinter ihm zufielen. Die Sitzung war nicht wirklich so gelaufen, wie er es gehofft hatte. Die Beziehungen zwischen Britannien und Frankreich waren schon immer eher angespannt gewesen doch nun schlitterten die beiden Staaten auf einen internationalen Konflikt zu. Und es schien keiner daran interessiert zu sein, diesen zu verhindern. „Mister Harmsworth. Ihr nächster Termin wartet.“ Die Stimme seines Assistenten riss Will aus seinen Gedanken. „Ihr Wagen wartet bereits“, sagte dieser und deutete auf das Auto, welches vor ihnen zum stehen gekommen war. Will murmelte ein ‚Danke‘ und setzte sich auf den Rücksitzt des Wagens. Während der Fahrt checkte er kurz sein Mobiltelefon. Der nächste Termin wer ein Interview. Nochmals nahm er einen tiefen Atemzug. Der Tag schien nicht besser zu werden. Journalisten waren, seiner Erfahrung nach, selten an der Wahrheit interessiert. Nur an einer guten Story. Als der Chauffeur den Wagen in die Tiefgarage des Bürogebäudes fuhr straffte sich Will. Wenn er eines in seinen Jahren im Außenministerium gelernt hatte, dann keine Schwäche zu zeigen. Also nahm er sein Datenpad und stieg, als dieses hielt, aus dem Auto aus und in einen Fahrstuhl ein.
„Also Madam Lafleur, was möchten Sie den heute gerne von mir wissen“, fragte Will die ihm gegenübersitzende Französin. Eine hübsche Frau mit langem, blonden Harr und feinen Gesichtszügen. Doch in ihren Augen sah er das Feuer. Diese Frau war jederzeit zu einem Kampf bereit. Also setzte er ein mildes Lächeln auf. „Ich habe heute verschiedene Fragen an sie Bezüglich der Britannien-Frankreich-Kriese, Lord Harmsworth.“ Will presste unmerklich seine Kiefer aufeinander. Ausgerechnet das Thema. „Bitte, der ‚Lord‘ ist nicht notwendig. Meine Familie hat ihre Titel schon vor einigen Jahrzehnten abgelegt.“, entgegnete Will. Ein Schmunzeln huschte über ihre Lippen. „Wie soll ich sie denn am besten ansprechen?“, fragte sie keck. „William ist völlig ausreichend.“, antwortete dieser.  Vielleicht würde der Tag doch besser werden als er zuvor noch angenommen hatte. Auch sie lächelte und fuhr dann fort: „Gut William, kommen wir zur ersten Frage. Was ist ihrer Meinung nach, der Auslöser unserer momentanen Situation?“ Will ließ sich ein wenig in seinen Stuhl sinken und nahm eine gemütlichere Sitzhaltung an. Er wusste nicht warum, aber er fühlte sich in der Gegenwart dieser Frau so offen wie es ihm normalerweise bei anderen Menschen schwerfiel.

Marguerite rannte den Gang entlang, so schnell ihr Kleid es ihr erlaubte. Wieder einmal hatte sie die Zeit aus den Augen verloren. Sie bog um die nächste Ecke und sah, dass sich die anderen Bediensteten bereits ausgestellt hatten um die Gäste gebührend zu empfangen. Also reihte sie sich schnell an ihrem Platz ein und versuchte ihren vom rennen beschleunigten Atem unter Kontrolle zu bekommen. Neben ihr stand Héloise, ihre teuerste Freundin. Sie trug ihr rotes Haar wie immer zu einem festen Zopf geflochten und trug ein schlichtes Kleid und, abgesehen von einer Kette mit einem grünen Anhänger, keinen Schmuck. Die Türen öffneten sich und die Erwarteten betraten den Raum. Marguerite und der Rest der Bediensteten verneigten sich oder vollführten einen Knicks. „Bitte heißen sie willkommen“, der Stewart deutete auf den Mann mittleren Alters an der Spitze der Gruppe, „seine Lordschaft, der hochehrwürdige Charles Harmsworth, Earl of Hampshire.“ Der Stewart wartete, bis die Anwesenden ein ‚eure Lordschaft‘ erwidert hatte und fuhr dann fort: „Seine Lordschaft, Alfred Harmsworth of Hampshire. Den ehrwürdigen Linus Harmsworth und die Lady Lilian Harmsworth“ Nachdem die Familie des Earls vorgestellt war. Machte der Stewart ihn und seine Kinder mit den wichtigsten Personen des Stabes bekannt. „Was denkst du?“ Héloise stieß sie von der Seite leicht an und hauchte die Worte in ihre Richtung. „seine Lordschaft ist schon ziemlich stattlich.“ Sie grinste verschmitzt. „Ich denke das wird der Countess auch bewusst sein.“, entgegnete Marguerite. „Nicht doch der Earl.“ Héloise gluckste kurz auf. „Ich meine seinen …“ Weiter kam sie nicht, denn der Stewart war vor sie getreten, gefolgt von den Kindern des Earls. „Eure Lordschaft, darf ich vorstellen: Mademoiselle La Sorcière.“ Er deutete auf Héloise. „Sie wird sich ihres Bruders annehmen. Und Mademoiselle Lafleur.“ Er deutete aus Marguerite und diese sah den Lord das erste Mal direkt an. Er erwiderte den Blick mit einem Lächeln und seine Wangen bildeten kleine Grübchen. „Sie wird sich um ihre Schwester kümmern.“ Die Stimme klang wie von weiter Ferne an ihr Ohr und erinnerte sie noch in letzter Zeit an die Gepflogenheiten. Es schickte sich nicht für eine Frau ihres Standes einem Lord so lange unverfroren direkt anzuschauen. Sie ließ den Blick sinken und hob ihr Kleid zu einem Knicks. Ihr Mund war trocken und ihre Stimme dünn als sie sagte: „Eure Lordschaft. Mademoiselle Marguerite Lafleur. Gouvernante, spezialisiert auf höfisches Verhalten für Damen. Stets zu ihren Diensten.“ Dann erhob sie sich wieder und mit ihr auch ihren Blick. Ihr gegenüber lächelte noch immer. Und bildete sie sich das nur ein oder war sein Grinsen sogar noch etwas breiter geworden? Er nahm ihre Hand und entgegnete: „Es ist mir eine Freude, Mademoiselle Lafleur“ Dann führe er ihre Hand zu seinen Lippen und hauchte einen Kuss auf Ihren Handrücken.

William sah die Notizen auf seinem Datenpad noch einmal durch. Die Pressekonferenz würde jeden Moment beginnen. Der Premierminister würde jeden Moment die Konferenz eröffnen und bekanntgeben, dass er der neue Außenminister sein wird. In einem Monat sollte er seinen Dienst offiziell antreten. Er schwitzte leicht und lugte nervös hinter dem Vorhang hervor. Er sah viele Journalisten, die durcheinanderredend auf den Beginn warteten. Doch die Journalistin, welche er so verzweifelt suchte, konnte sein Blick nicht finden.
Nach ihrem Interview hatten sich die junge Journalistin und er noch auf den einen oder anderen Drink in einer Bar getroffen. Ihr Name, wie er bald herausfinden sollte, war Camille und er war von ihr verzaubert. Sie war rau, direkt und auf keinen Fall auf den Mund gefallen doch auf der anderen Seite eine Kaskade an Menschlichkeit und Wärme. In ihrer Nähe fühle er sich so frei wie noch nie in seinem Leben. Und sie schien immer zu verstehen was er sagen wollte, auch wenn ihm die richtigen Worte dazu fehlten. Doch als zukünftiger Außenminister konnte er nicht mit einer ausländischen Journalistin zusammen sein. Das würde das Kabinett nie zulassen. Also stand er hier. Und Camille saß in einem Taxi auf dem Weg zum Bahnhof.
„Darf ich die Herrschaften bitten, ihre Plätze einzunehmen?“ Die Stimme kam von vor dem Vorhang. Von John, dem Assistenten des Premiers. Die Worte waren zwar an das ‚Publikum‘ vor dem Vorhang gerichtet, galten jedoch ihm genauso. Also stellte er sich an das mit seinem Namen versehene Rednerpult und öffnete auf dessen Oberfläche seine Notizen. „Meine Damen und Herren, der Premierminister von Britannien.“ Mit diesen Worten zog sich der Vorhang auf und Applaus erfüllte den Raum. Das Klatschen brandete in Williams Ohren und seine Nervosität nahm zu. Die Menschen setzten sich wieder, doch das Rauschen in seinen Ohren nahm zu. Er versuchte sich die Eckpunkte seiner Rede ins Gedächtnis zu rufen, doch alles was er vor seinem inneren Auge sah, war Camille. Ihre Augen, Ihre glatte wundervolle Haut, ihr fließend blondes Haar. Er atmete tief ein.
„Mr. Harmsworth!“ Die energische Stimme von James zwang ihn dazu seine Augen zu öffnen. Alle sahen ihn erwartungsvoll an. „Entschuldigen sie meine Damen und Herren. Ich fühle mich zutiefst geehrt von den Worten des Premierministers.“ Er warf einen Blick auf seine Notizen. Da war sie. Die gezeichnete Kamillenblüte. Er stockte. Vor ihm ein Raum voller gespannt schweigender Journalisten und laufenden Kameras. Ob eine davon wohl auch nach Frankreich berichtete? Er schloss seine Notizen. „Verzeihen Sie, doch ich muss eine kleine Änderung verkünden.“ Er atmete tief durch. „Ich werde das Amt des Außenministers nicht annehmen. Im Gegenteil! Hiermit verkündige ich meinen absoluten und sofortigen Rückzug aus der Politik. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.“ Mit diesen letzten Worten trat er vom Pult zurück und während die fragile Stille in tausend Stimmen zerbarst, schien es ihm, als würde sich die Atmosphäre einen Hauch verschieben. Das Licht schien etwas heller und die Farben eine Spur kräftiger. Und plötzlich ließ sich seine Lunge viel einfacher mit frischer Luft füllen. Während er die Bühne verließ, vernahm er aus dem Gewirr an Stimmen hinter ihm die Frage: „Mr. Harmsworth, was sind die Gründe für diese drastische Entscheidung?“ Und im Hinausgehen gluckste er auf und sagte dann zu sich selbst: „Liebe!“

Héloise lief energisch den Gang des Westflügels entlang. Hatte sie gerade wirklich die Zeit, in der die Kinder schliefen, damit verschwendet sich Marguerites liebestolles Geschwärme anzuhören? Alfred hier, Alfred da. Wie schön er doch war und wie nett und gebildet und vornehm. Sie klang wie ein kleines Mädchen. Sie hatte ihr erzählt, dass sie ihm gesagt hätte, dass sie ihn liebte und dass er gesagt hatte, dass er sie auch lieben würde. Sie hörte Alfred lachen. Jetzt hörte sie ihn auch schon. Sie verdrehte die Augen. Doch dann vernahm sie eine zweite, ihr unbekannte Stimme. Ihre Schritte verlangsamten sich und schließlich blieb sie stehen. Sie war nur noch ein paar Meter von der Ecke entfernt in der der Gang nach rechts abknickte. Und scheinbar stand dort hinter der Ecke der werte Lord und eine weitere, der Stimme nach, männliche Person.
„Und Al, wie läuft es mit deiner Gouvernante?“, fragte der andere Kerl glucksend. Héloise legte die linke Hand auf den Smaragd, der um ihren Hals hing, und ging langsam weiter auf die Ecke zu. Die Simmen wurden etwas lauter und sie konnte dem Gespräch jetzt problemlos folgen.
„Naja es hat echt Spaß gemacht“, erwiderte der Gefragte, „aber ich bin froh, dass ich heute wieder abreise.“
„Wie kommt das?“, fragte sein Gesprächspartner. „Die Kleine ist etwas sehr anhänglich geworden. Sie dachte wirklich, dass ich sie lieben würde.“ Und sein Lachen fiel mit in das, seines Kumpanen ein. Héloise konnte sich kaum beherrschen. In ihrem inneren keimte etwas auf. Es war mehr als Wut, schwarz und hässlich. Sie empfand tiefte Abscheu. Doch sie hatte einen besseren Plan und er würde dafür bezahlen. Also atmete sie zweimal tief durch und machte auf dem Absatz kehrt. Sie hatte noch viel zu tun und nur wenig Zeit.
Als erstes lief sie zu einem der Plätze, von denen sie leider wusste, dass ihre teure Freundin entehrt worden war. Und zu ihrem Glück fand sie was sie brauchte ein Haar von ihm und ein Haar von ihr.
Dann ging sie in ihre privaten Räume und bereitete den Zauber vor. Er sollte schon sehen was er davon hatte der Freundin einer Hexe so etwas anzutun.
Am Nachmittag wurde die Belegschaft zusammengerufen um die Familie des Earls zu verabschieden. Nachdem Héloise Marguerite von dem Gehörten berichtet hatte, war diese in Tränen ausgebrochen. ‚Verdammt nochmal‘, dachte dich Héloise, ‚sie hat ihn wirklich geliebt!‘ Nachdem Sie dem Earl geknickst hatte kam der er an die Reiht. Lord Harmsworth verabschiedete sich von der Mademoiselle La Sorcière. Während sie mit der linken Hand nach dem Anhänger, der in ihrem Dekolleté lag, griff reichte sie Al ihre rechte. Dieser nahm sie und führte sie an seine Lippen. Als er nach oben blickte, sah er ein kurzes grünes Funkeln in Héloise Augen und ihm war als würde er Stimmen hören. Doch er konnte nicht verstehen was sie sagten. Er gab ihre Hand frei und als diese sich von seiner löste schien sich das Spektrum seines Sehens, leicht zu verschieben. Alles wirkte ein wenig dunkler und bedrückender und die Farben schienen ausgeblichen. Héloise sah ihn lächelnd an und sagte: „Bon voyage, mon amour“

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